Methodik

Vertrauen · So funktioniert FoodBuddy

Methodik

Wie FoodBuddy eine Zutatenliste liest, wie ein „Treffer“ entschieden wird — und, genauso wichtig, was ein Treffer oder ein fehlender Treffer nicht bedeutet.

So funktioniert der Abgleich

FoodBuddy führt ein kuratiertes Zutatenverzeichnis auf deinem Gerät. Jeder Eintrag gruppiert eine Zutat mit den alternativen Namen, unter denen sie auf echten Etiketten erscheint — Milchprotein kann zum Beispiel als Kasein, Kaseinat oder Molke auftauchen. Wenn du ein Etikett scannst oder ein Produkt aus der Datenbank öffnest, werden die aufgeführten Zutaten mit den Interessenbereichen abgeglichen, die du in deinem Profil aktiviert hast.

Jede hervorgehobene Zutat zeigt, warum sie angezeigt wird, in einer von drei Stufen:

  • Direkter Treffer — der Begriff auf dem Etikett ist ein bekannter Name für einen Eintrag in einem deiner ausgewählten Bereiche.
  • Schlüsselwort-Treffer — der Begriff enthält einen bekannten Namen oder ähnelt ihm; einen genaueren Blick wert, aber keine sichere Identifikation.
  • Unbestätigt — der Begriff konnte nicht sicher erkannt werden. FoodBuddy zeigt das ehrlich an, statt zu raten.

Die Sensitivitätsstufe pro Interessenbereich steuert, wie großzügig Schlüsselwort-Treffer angezeigt werden. Der Abgleich läuft vollständig auf deinem Gerät.

Wie das Scannen (OCR) funktioniert

Der Scanner nutzt On-Device-Texterkennung für das Zutatenfeld, das du mit der Kamera einrahmst. Die Erkennungsqualität hängt von Schriftgröße, Krümmung, Reflexionen und Sprache ab. Falsch erkannte Zeichen können Treffer verursachen oder verhindern — deshalb verweist jedes Ergebnis auf den erkannten Text zurück, damit du ihn mit dem physischen Etikett abgleichen kannst.

Wie die Datenbank aktualisiert wird

Produkt- und Zutatendaten werden mit der App ausgeliefert und in Releases aktualisiert (mit häufigeren Offline-Datenbank-Updates für Plus-Abonnenten). Verpackte Lebensmittel ändern ihr Rezept ohne Ankündigung — ein Datenbankeintrag kann daher hinter dem Produkt in deiner Hand zurückliegen. Das Etikett auf der Packung hat immer Vorrang.

Bekannte Grenzen

  • Ein fehlender Treffer bedeutet nicht, dass ein Produkt frei von einer Zutat ist — der Begriff kann falsch erkannt, nicht aufgeführt, mehrdeutig oder in unserem Verzeichnis fehlend sein.
  • Kreuzkontamination und „Kann Spuren enthalten“-Hinweise lassen sich aus Zutatenlisten nicht zuverlässig erkennen.
  • Datenbankeinträge können unvollständig, veraltet sein oder vom tatsächlichen Produkt abweichen.
  • FoodBuddy stellt niemals fest, ob ein Lebensmittel für dich sicher ist. Es ordnet Informationen so, dass du selbst weiterschauen kannst — die Entscheidung und jede medizinische Frage liegt bei dir und qualifiziertem Fachpersonal.

Wie unsere Ratgeber geschrieben und korrigiert werden, steht in der Redaktionsrichtlinie. Die vollständige Liste der Produktgrenzen findest du im Haftungsausschluss.

FoodBuddy ist ein Werkzeug zur Erkundung von Zutaten zu Bildungszwecken. Es stellt nicht fest, ob ein Lebensmittel für dich sicher ist, und ersetzt keine medizinische Beratung. Lies immer das Produktetikett.